NEU: Synchron Cimbalom & Synchron World Percussion II

Synchron Cimbalom

Vom Wirtshaus in den Konzertsaal
Kaum ein Instrument kann mit einer einzigen Phrase einen so weiten musikalischen Bogen spannen wie das Cimbalom (Zymbal). Seine Metallsaiten werden direkt mit Schlägeln angeschlagen – von zart schimmernden Klängen bis hin zu hellem, perkussivem Anschlag.

Die Highlights:

  • Ungarisches Konzertcimbalom
  • Eingespielt vom Cimbalom-Virtuosen Gergely Lajti
  • Dämpferpedal für offenen oder gedämpften Nachklang
  • Drei Schlägel: Standard, Romanian und Gypsy
  • Multi-Mikrofon-Setup, aufgenommen in Stage A der Vienna Synchron Stage
  • Produktionsfertiger Sound für Orchester-, Film- und World-Music-Produktionen

Ein Traditionsinstrument, neu erfunden

Jahrhundertelang war das Cimbalom vor allem in der ungarischen und rumänischen Volksmusik zu Hause. Das änderte sich 1874, als der Budapester Instrumentenbauer V. József Schunda das Instrument auf vier Beine stellte, seinen Tonumfang auf einen vollständigen chromatischen Umfang erweiterte und mit einem Dämpferpedal ausstattete.

Damit begann sein Weg vom Wirtshaus auf die Konzertbühne. Komponisten wie Zoltán Kodály, Béla Bartók und Igor Strawinsky integrierten das charakteristische Instrument in ihre Werke.

Das Dämpferpedal spielt dabei eine entscheidende Rolle: Gedämpft klingt das Cimbalom artikuliert und rhythmisch, ungedämpft entfaltet es atmosphärische und lang ausklingende Resonanzen.

Eine authentische Stimme

Für Synchron Cimbalom wurde das Instrument vom ungarischen Virtuosen Gergely Lajti eingespielt. Er studierte bei dem renommierten Cimbalom-Spieler Kálmán Balogh und ist tief in der ungarischen und rumänischen Musiktradition verwurzelt.

Gleichzeitig verbindet Lajti diese Tradition mit einem modernen, vielseitigen musikalischen Ansatz – von traditionellen Arrangements bis hin zu eigenen Kompositionen.

Das Ergebnis: eine authentische und charaktervolle Cimbalom-Stimme, die sich unmittelbar in moderne Produktionen integrieren lässt.

Standard oder Full Library?

Beide Versionen enthalten dieselben Artikulationen. Der Unterschied liegt in der Anzahl der verfügbaren Mikrofonpositionen.


Synchron World Percussion II

Eine Halle. Vier Kontinente. Unzählige Rhythmen.
Mit Synchron World Percussion II geht die rhythmische Reise rund um den Globus weiter.
Die zweite Collection versammelt 20 charakteristische Percussion-Instrumente aus vier Kontinenten – von der kubanischen Batá und dem brasilianischen Berimbau über die indische Mridangam bis hin zur iranischen Dammam und der irischen Bodhrán.

Während die erste Collection den Schwerpunkt auf regionale Ensembles legte, steht bei World Percussion II jedes Instrument für sich. So entsteht ein vielseitiges Toolkit aus authentischen, unverwechselbaren Klangfarben.

Die Highlights

  • 20 authentische Instrumente
  • 4 Kontinente: Afrika, Amerika, Asien und Europa
  • 180 authentische MIDI-Grooves
  • Intuitiver Flow View und detaillierter Precision View
  • 3 verschiedene Close-Mikrofonierungen
  • Zusätzliche Surround- und immersive Mikrofonpositionen
  • Aufgenommen in der Vienna Synchron Stage
  • Authentische Spieltechniken und charakteristisches musikalisches Feeling

Scoring-Stage-Atmosphäre

Alle Instrumente wurden in der großen Stage A der Vienna Synchron Stage aufgenommen. Dadurch fügen sie sich klanglich nahtlos in das Umfeld der anderen in dieser Scoring Stage entstandenen Vienna-Synchron-Libraries ein.

Mit den Mixer-Presets Close, Classic und Ambient lässt sich der Klang schnell an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen. Die trockeneren Ensemble-Presets ermöglichen dagegen eine besonders direkte und präsente Platzierung.

Drei Close-Mikrofonoptionen bieten zusätzliche Kontrolle über den Klangcharakter. Surround- und High-Surround-Signale sorgen für mehr Tiefe und Dimension in Stereo-Produktionen und eröffnen gleichzeitig Möglichkeiten für vollständig immersive Produktionen.

Musiker aus aller Welt

Für die Aufnahmen wurden versierte Perkussionist verpflichtet, die ihre jeweiligen Instrumente mit authentischen Spieltechniken und dem typischen musikalischen Feeling interpretieren:

Ibou Ba aus dem Senegal, Hamidreza Ojaghi aus dem kurdischen Teil des Iran, Sasa Nikolic aus Kroatien sowie Emma Frauenholz, Marnix Veenenbos aus Österreich und Felix Morgenstern aus Deutschland.

Authentische Grooves – direkt als MIDI

Wie bereits bei der ersten Collection wurden nicht nur einzelne Schläge aufgenommen. Die Musiker spielten charakteristische Grooves ihrer jeweiligen musikalischen Traditionen ein.

Die 180 MIDI-Grooves lassen sich direkt im MIDI Loop Player des Synchron Players vorhören und anschließend in die DAW ziehen.

Damit bleiben Tempo, Dynamik, Länge und Arrangement vollständig flexibel. Jeder Loop kann nach Belieben editiert und an die eigene Produktion angepasst werden.

Standard oder Full Library?

Auch bei Synchron World Percussion II enthalten Standard Library und Full Library dieselben Artikulationen.

Der Unterschied liegt ausschließlich in der Anzahl der verfügbaren Mikrofonpositionen.

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